Montag war es noch reststürmisch mit Welle selbst in der Bucht vor dem Hafen, nachmittags sollte es abflauen. Wir entschieden gegen Spätnachmittag einen kleinen Schlag bis an die ‚Ecke‘ nach Torhamm, den Beginn des Kalmarsunds zu machen. Schon den Tag über hatte sich aufgrund der Wettervorhersage der Hafen geleert, alles lag auf der Lauer… die nächsten Tage sollte es wettermäßig sowohl für Segler als auch für Motorbootfahrer bequem gen Norden gehen. Alles klappte wie geplant. Am frühen Abend liefen wir im kleinen Hafen von Torhamm ein, wo schon einige aus Karlskrona bekannte Schiffe ebenfalls zum Umdieeckebiegen bereit lagen. Ein hübscher Hafen und ein wunderbarer Sonnenuntergang.
Früh, sehr früh sollte es am Dienstag losgehen. Wir trauten unseren Augen nicht : unser ‚früh‘ war für alle anderen wohl nicht früh genug: der Hafen war schon um 7 Uhr leer. Für die Troll kein Thema….. Kaffekochen, Leinen los, sowas wie ein Pyjamastart … und auf gen Norden. Angenehme Welle von schräg hinten und so ‚surften‘ wir gemächlich durch den Sund, ließen den ein oder anderen der wirklich Frühaufgebrochenen links liegen. Unterwegs entschieden wir nicht nach Kalmar zu fahren, da erwartbar der ‚Karlskronapulk‘ dort einfallen würde. Wir steuerten Borgholm auf Öland an. Nach 8 Stunden gemütlicher Fahrt machen wir längsseits am Pier fest … 3 Tage wollen wir dort bleiben.

Unser Liegeplatz in der 1.Box aber am Kai zum besseren seitlichen Ausstieg

In engen Fahrwassern brettern die kleinen Schnellfähren nah vorbei

Torhamn ist sehr gemütlich

der Track nach Torhamn durch die Schären vor Karlskrona

Mal wieder Drohne geübt

Traumhafter Sonnenuntergang

Morgens (fast) alle schon weg

In Marinetraffik kann man den Pulk nach Norden gut sehen

der Track nach Borgholm