Und finally haben wir es dann geschafft! Ein Start bei ruhiger See, Sonnenschein und lauem Lüftchen am Morgen und so blieb es den ganzen Tag. Sogar auf dem Kattegat wenig Welle und wenn dann von vorne. Sehr angenehm. Ein langer Schlag von 84 sm und nach 11 Stunden liefen wir doch im Hafen von Aarhus ein. Ein voller Hafen, die Urlaubszeit fing wohl erst nächste Woche an (wir gehen immer davon aus, dass die Stadthäfen in der Urlaubszeit leerer werden). Zudem sollte am Wochenende das Tall Ship Race starten und die ersten großen Traditionssegler liefen schon mit uns ein. Immer wieder ein Spektakel! Aber getreu dem Motto des Käptens‚ ‚ein Platz findet sich immer‘ waren wir auch dieses Mal erfolgreich und machten im Segelclub fest. In Aarhus, eine unserer Lieblingsstädte, waren wir schon mehrfach und die Stadt ist immer wieder einen Aufenthalt wert! Wir inspizierten was sich seit unserem letzten Besuch verändert hatte, besuchten unsere Lieblingsplätzchen und bestaunten die vielen alten Traditionssegler in den verschiedenen Hafenbecken. Diesmal blieben wir nur 2 Tage, denn am Wochenende wollten wir aus Gründen in Kappeln sein.
Eine angenem kleine Etappe war es rüber auf die Insel Endelave, eine kleine Insel mit viel Nichts, aber beliebt zum Wandern, Radeln und Baden. Ein gemütlicher Nachmittag mit Hafenkino (mehrere Charterer im 4er Pulk) und eine moderate Radelrunde in der Abendsonne. Am nächsten Tag stand unsere letzte Etappe übers Kattegat an. Auch wieder eine entspannte Fahrt mit einer Seehundschnauzensichtung und nach 24sm und 3 Stunden Fahrt passierten wir die NyLillebæltsbro bei Middlefahrt und schipperten in den kleinen Belt. Auf Höhe von Kolding ein Ankerplätzchen für die Nacht, alles gut!
Ursprünglich war der Plan noch eine Nacht in einer anderen Bucht im Kleinen Belt zu ankern und die 62sm nach Kappeln in zwei Etappen zu machen. Aber das Wetter prophezeite keine gute Ankerwetteraussichten.
Zähneknirschend entschieden wir uns für ‚nach Hause in einem Rutsch’. Bis auf ein veritables Unwetter mit Blitz, Donner, 6Bft und respektablem Wellengang, welches uns eine 3/4 Stunde in Atem hielt, lief alles glatt. Die Troll zeigte mal wieder, dass sie mit allen Wetterverhältnissen souverän zurecht kommt, und der Käpten steuerte so, dass auch die 3/4 Stunde nicht allzu heftig für die Besatzung war. Nach 9 Stunden passierten wir die Brücke von Kappeln, dann auch froh zuhaus zu sein.

Unterwegs von Helsingör nach Aarhus

der Track (immer geradeaus…)

Leben im Hafen von Aarhus

die Ansichten im Hafenviertel

Und die Grosssegler in den alten Hafenbecken

Aarhus Innenstadt

der Track nach Endelave

(Noch) leerer Hafen

Schöne Ansichten

der Hafen mehr gefüllt

der Track in die Bucht bei Kolding

Heftiges Wetter auf dem Weg nach Kappeln (war noch schlimmer, aber davon haben wir keine Bilder)

Und wieder an der Brücke

der Track mit den Winkeln, die ich wegen Wind und Welle steuern musste

Und hier die Übersicht des ersten Teils des Sommers 2026