Kopenhagen 28.5.-11.6.2026
Wir waren skeptisch, hatten wir doch noch die enttäuschten Erwartungen an Stockholm letztes Jahr im Kopf. Ein paar Tage wollten wir bleiben, mal gucken …..Doch es kam anders: Faszination vom ersten Augenblick an, Staunen und große Begeisterung hielten uns ganze 2 Wochen in der Stadt. Unser Hafen in Kastrup, einem Vorort von Kopenhagen, gut angebunden an die Metro, 15 Minuten zu radeln bis in die Innenstadt, komfortabel und preisgünstig.
Uns gleich am ersten Tag mit unserer geplanten ‚Habour Cycle Tour’einen Überblick über eine der weltweit führenden Fahrradstädte verschaffen zu wollen stellte sich als kräftezehrendes Unterfangen heraus. Im Strom von hunderten Radlern mitzuradeln und noch die Umgebung betrachten zu wollen…keine Chance. Das Tempo des Radfahrerstroms ist atemberaubend, alle scheinen es hypereilig zu haben. Mal kurz rechts ran und einen Blick zu werfen oder ein Foto zu machen …Fehlanzeige. Gut funktionieren tun allerdings die Handzeichen und alles läuft recht geschmeidig.
Die Lehre daraus: fürs erste eine 4 Tageskarte für die Metro. Das Metrosystem ist sehr übersichtlich. Die Züge fahren fahrerlos. Wie in Japan ist jede Einstiegstür einem verglasten Bereich zugewiesen, der sich zum Ein-/und Ausstieg öffnet. Jeder Zug hat nur 3 Wägen (6 Türen), aber da alle 2,5-4 Minuten einer kommt, gibt es nie Gedränge (zumindest zu unseren Zeiten)
Am ersten Stadttag wanderten wir gemütlich an den Ufern des alten Hafens und der zahllosen Kanäle, die die Stadt durchziehen, entlang. Öffentlicher Raum wird hier priorisiert, die Stadt lebt mit und am Wasser. Badestellen, holzverkleidete Uferflächen, Grünanlagen, Parks und sogar der ein oder andere Friedhof bieten Kopenhagenern kostenlose Anlaufstellen, um beieinander zu sitzen, zu baden, zu spielen, oder es sich mit einem Buch bequem zu machen. Im Hintergrund beeindruckende Architektur, modern aber auch viele alte ehrwürdige Gebäude. Die bekannten Hotspots Nyhaven mit seinen bunten, schiefen Häuschen, kleine Meerjungfrau und das Schloss Amalienborg streiften wir nur. Hier werden nicht nur in der Hauptsaison sondern auch jetzt schon busladungsweise Touristen ausgeladen. Besonders beeindruckend aber ist das Gebäude der Königlichen Bibliothek, der ‚schwarze Diamant‘. Das moderne Gebäude mit seiner schwarzen Glasfassade und seinem faszinierenden Inneren ist gekonnt kombiniert mit dem alten historischen Teil der Bibliothek.
Im Latinerkvarteret am nächsten Tag genossen wir den wunderbaren Kontrast zur Innenstadt. Alte Backsteinbauten, studentisches Flair, viele kleine Cafés und Läden, entschleunigtes Treiben. Gegenüber der alten Universität sogar ein Büchercafé. Überhaupt ist die Atmosphäre in den Cafés maximal entspannt. Man trifft sich, es wird lebhaft geplaudert, Kinderwägen stören nicht, man sitzt am Laptop oder liest ein Buch. Keine Hektik oder übertriebener Konsumzwang.
Den nächsten Tag widmeten wir dem Norden der Stadt dem Stadtteil Nordhavn, einem auf dem alten Hafengelände neu entstandenen Stadtteil, ähnlich der Hamburger Hafencity. Wie auch ein paar Tage später in dem gleichermaßen neu entstandenen Stadtteil Øregrund, interessierte uns das Konzept, wie ein nachhaltiger, durch die Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Soziales gestalteter Lebensraum umgesetzt wird. Sehr beeindruckend wie Dänemark das hier gelingt! Zwei lebendige Stadtteile, zwei ‚five minute cities‘.
Zurück nahmen wir den Öffentlichen Nahverkehr auf dem Wasser. Mit dem gelben Boot schipperten wir 1,5 Stunden von Nord nach Süd. Ein Kleiner Zwischenstopp auf dem Streetfood Market im Stadtteil Refshaleøn, der auf einem alten brachliegenden Industriegelände liegt, einem Dschungel alter Industriebauten, in denen sich Galerien, Kunsthandwerker und Theater niedergelassen haben. Ein buntes Fleckchen.
Die nächsten Tage packten wir mutig immer öfter das Rad aus. Mit der nötigen Ortskenntnis waren wir bis zum Schluss immer routinierter unterwegs und entdeckten noch so einige weitere spannende und lebendige Eckchen. Das alte Schlachthofviertel, Vesterbrø und Norrebrø. Alle Viertel haben ihren eigenen Charakter was den Reiz ausmacht, sie zu entdecken. Die Größe der Stadt ist gerade richtig, ohne zu überfordern. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!
Schönes Plätzchen in Kastrup Hafen gefunden

Ansicht Kopenhagen vom Busboot aus

Spannende Architektur

Begrüntes Parkhaus in der Nordstadt…

…mit Spielplatz auf dem Dach

Hoteltürme in der Südstadt

Fahrradstadt


Was in den Kasten alles reingeht

Metrotreppenhaus

Touristadt in Nyhavn

Um die Ecke Blick auf die neue Bibliothek…

…genannt: der schwarze Diamant

Dahinter der alte Teil mit dem Biblitheksgarten, ein Ruhepol zum Leben

die Marmorkirche

Und der Blick auf die Oper

Und zwei Ecken weiter der Innenhof der alten, königlichen Brauerei

Freistaat Christiania muss man als Alt-68er natürlich besuchen

der Foodmarket Reffen war aber netter

Andrere Viertel mit Markthalle

Ehemaliges Schlachthofviertel

Ruhige Plätze


Altstadt

Und entspannen im BuchCafé

Abonnement
Neueste Beiträge
- Aarhus – Endelave – Bucht vor Kolding – Kappeln 23.-27.6.2026 4. Juli 2026
- Helsingör 15.-22.6.2024 1. Juli 2026
- Helsingborg und Louisiana Museum 11.-14.6.2026 17. Juni 2026
Kategorien
Alle Beiträge
- Aarhus – Endelave – Bucht vor Kolding – Kappeln 23.-27.6.2026 4. Juli 2026
- Helsingör 15.-22.6.2024 1. Juli 2026
- Helsingborg und Louisiana Museum 11.-14.6.2026 17. Juni 2026
- Kopenhagen 28.5.-11.6.2026 11. Juni 2026
- Ystad 23.-28.5.2024 9. Juni 2026
- Ystad-Simrishamn-Åhus-Skillingen-Ystad(15.-23.5.2026) 2. Juni 2026
- Glowe-Ystad (10.-15.5.2026) 17. Mai 2026
- Stralsund-Sellin-Thissow-Glowe (4.5.-10.5.2026) 11. Mai 2026
- Kappeln-Burgtiefe-Hiddensee (Mo 27.4.- So 3.5.26) 3. Mai 2026
- Start im Jahr 2026 26. April 2026
- Von Simrishamn nach Kappeln 20.-28.8.2025 8. September 2025
- Von Händelöp bis Simrishamn 11.8.-18.8. 25. August 2025
- Von Nyköping nach Süden durch die Schären 16. August 2025
- Vom Mälaren nach Nyköping 29.7.-6.8.2025 9. August 2025
- Sigtuna 23.7.-28.7.2025 4. August 2025
- Die ‚Rund um den Mälaren‘ Tour 14.7.-22.7.2025 27. Juli 2025
- Von den Schären in den Mälaren 8.-13.7.2025 13. Juli 2025
- Ämsta – Buchten – Nortälje – Buchten 2.-7.7.2025 8. Juli 2025
- Östhammar-Grisselhamn-Ämsta 28.6-2.7.2025 5. Juli 2025
- Nortälje-Ämsta-Öregrund-Östhammar 21.6.-28.6.2025 2. Juli 2025
- Lidö – Norrtälje 18.-21.6.2025 25. Juni 2025
- Stockholm-Kärrtorpviken-Svärtsö Kallviken-Stämmarsund 15.-17.6.2025 21. Juni 2025
- Napoleonviken – Stockholm 9.-14.6.2025 17. Juni 2025
- Bucht Sägviken – Nynäshamn – Buchten – Dalarö 3.-8.6.2025 12. Juni 2025
- Trosa – Bucht Sägviken 1.-3.6.2025 8. Juni 2025
- Oxelösund-Trosa 30.+31.5.2025 6. Juni 2025
- Västervik-Flatvarp-Mon-Oxelösund 27.-29.5.2025 1. Juni 2025
- Byxlkrok-Västervik 25.+26.5.2025 29. Mai 2025
- Borgholm-Byxlkrok 23.+24.5.2025 27. Mai 2025
- Borgholm 21.+22.5.2025 26. Mai 2025
- Karlskrona-Borgholm 19.+20.5.2025 23. Mai 2025
- Karlskrona 12.-18.5.2025 20. Mai 2025
- Christiansø 11.5.2025 16. Mai 2025
- Kunst an grauen Tagen 9.+10.5.2025 12. Mai 2025
- Allinge + Svaneke 7.+8.5.2025 10. Mai 2025
- Rønne – Tejn +Gudhjem 5.+6.5.2025 9. Mai 2025
- Kloster – Rønne auf Bornholm 1.-4.5.2025 4. Mai 2025
- Bagenkop – Prerow – Kloster 27.-30.4.2025 1. Mai 2025
- Kappeln – Bagenkop 27.4.2025 Sonntag 27. April 2025
- Das war der Sommer 2024 12. September 2024
- Bucht-Falkenberg-Grenå-Endelave-Kolding-Fynshavn 1.9.-8.9.2024 8. September 2024
- Lysekil – Bucht 30.+31.8.2024 6. September 2024
- Sætre-Strömstad-Lysekil 28.+29.8.24 1. September 2024
- Oslo 24.-27.8.2024 28. August 2024
- Oslo 11.-23.8.2024 25. August 2024
- Oslo 6.-10.8.2024 17. August 2024
- Oslo-Pass 3.-5.8.2024 10. August 2024
- Oslo mit dem Rad 30.7.-2.8.2024 6. August 2024
- Oslo wir kommen 28.+29.8.2024 1. August 2024
- Moss 25.-27.7.2024 29. Juli 2024
- Moss 22.-24.7.2024 28. Juli 2024
- Halden – Frederikstad – Moss 20.+21.7.2024 27. Juli 2024
- Havstensund-Strömstad-Halden 17.+18.7.2014 21. Juli 2024
- Wilmas Brygge – Grebbestad – Havstensund 16.7.2024 19. Juli 2024
- Uddevalla – Wilmas Brygga 14.+15.7.2024 17. Juli 2024
- Uddevalla 9.-13.7.2024 15. Juli 2024
- Myggenäs – Henån – Uddevalla 8.+9.7.2024 13. Juli 2024
- Auf der Insel Tjörn 3.-7.7.2024 7. Juli 2024
- Erste Tage auf Tjörn 1.-2.7.2024 5. Juli 2024
- Göteborg-Myggenäs Sonntag 30.5.2024 4. Juli 2024
- Göteborg 27.-30.6.2024 2. Juli 2024
- 2. Versuch 24.-26.6.2024 27. Juni 2024
- 1. Versuch 10.6.-20.6.2024 23. Juni 2024
- Saisonstart 2024 8.6.2024 15. Juni 2024
- Kappeln 1.-9.9.2023 10. September 2023
- Middelfart + Sonderburg Di-Do 29.-31.8.2023 5. September 2023
- Samsø 2 Mo 28.8.2023 31. August 2023
- Aarhus Do-So 24.-27.8.2023 28. August 2023
- Ebeltoft Mi 23.8.2023 25. August 2023
- Samsø So-Di 20.-22.8.2023 23. August 2023
- Kragenæs – Nyborg – Samsø 17.-19.8.2023 22. August 2023
- Kragenæs Mi 16.8.2023 17. August 2023
- Kragenæs Mo+Di 14.-15.8.2023 16. August 2023
- Nakskov auf Lolland 11.-14.8.2023 15. August 2023
- 45 Tage Kiel 11. August 2023
- Wanderung um den Eutiner See 6. August 2023
- Kiel Molfsee 30.6.2023 2. August 2023
- Kiel Ferienhaus bis 26.7.2023 26. Juli 2023
- Ferienhaus Kiel 5.7. bis auf weiteres 12. Juli 2023
- Kiel Tage 5-9, 30.6.-4.7.2023 5. Juli 2023
- Kiel Tag 3+4, 28+29.6.2023 30. Juni 2023
- Kiel Tag 2 , 27.6.2023 29. Juni 2023
- Kiel Tag 1, Montag 26.6.2023 28. Juni 2023
- Zurück nach Deutschland, Sonntag 25.6.2023 26. Juni 2023
- Leinen los! Samstag 24.6.2023 25. Juni 2023
- Abschied Freitag 23.6.2023 24. Juni 2023
- Lillemøllevej 23. Juni 2023
- Dreitagesbericht 18.-20.6.2023 21. Juni 2023
- Es geht aufwärts! 17. Juni 2023
- Still alive! 15. Juni 2023
- Nyborg reloaded , 25.5. bis ? 31. Mai 2023
- Odense 18.-23.5.2023 23. Mai 2023
- Odense 17.5.2023 22. Mai 2023
- Nyborg 15./16.5.2023 21. Mai 2023
- Svendborg – Nyborg , 14.5.2023 16. Mai 2023
- Faaborg – Svendborg 13.5.2023 15. Mai 2023
- Faaborg, 12.5.2023 15. Mai 2023
- Der Sonne entgegen, 11.5.2023 11. Mai 2023
- Frühling im Norden 7. Mai 2023
- Erste Fahrt auf der Schlei, Freitag 5.Mai 2023 5. Mai 2023