Nach entspannten 52sm Ankunft in Ystad. Alle Längslieger leider besetzt, aber nach der ersten Nacht konnten wir verlegen. Das Wetter traumhaft, weiterhin nur blauer Himmel und Sonne (20 Grad) nur Wind und Wellen änderten sich täglich, sodass spontane Entscheidungen notwendig waren. Ystad war nicht neu für uns, nichtsdestotrotz kommen wir immer wieder sehr gerne in das pittoreske Wallanderstädtchen. Drei Tage sollten es diesmal werden bis zur Weiterfahrt. Bummeln durch die schmalen Gässchen, radeln auf dem Stranddeich mit seinen bunten Strandhäuschen und Hafenkino samt Marineseglerspektakel im Hafenbecken genossen. Endlich auch mal das (wenig einladende) Café inspiziert, in dem Kommissar Wallander (Kultkrimiheld von Henning Mankell) sein Brötchen gegessen und seinen Kaffee getrunken hat. Kein Wunder, dass er chronisch depressiv war bei dem Backwarenangebot vor Ort.
Weiter ging es dann gen Norden nach Simrishamn. Auch der Hafen war uns fast vertraut. Simrishamn ist einfach ein nettes Fischerstädtchen, in dem noch eine aktive Fangflotte liegt. Demzufolge ist das Räucherfisch- und allgemein das Fischangebot genial. Einen Tag dauerte es bis wir weiterkamen. Unsere Devise dieses Jahr ein bisschen an der schwedisch-dänischen Südküste rumschippern, Städtchen, die uns gefallen haben nochmals zu besuchen und neue zu entdecken. Neues Ziel war Ahus, Heimat des Absolut Wodkas. Ein wirklich kleiner, unaufgeregter Hafen entlang des Kais.Das Städtchen selbst gab kaum was her, wir hatten mehr erwartet. Da Alkohol in Schweden nur in Spezialgeschäften sog. Systembolgets verkauft werden darf, war auch die Besichtigung der Destillerie nicht möglich (bzw. nur nach langfristiger Anmeldung kombiniert mit einem Dinner). Wir nahmen die Gelegenheit wahr, einen Überlandausflug ins Landesinnere nach Kristianstad, dem Verwaltungszentrum und der sog. Hauptstadt der Provinz Skåne zu machen. Ein beschauliches Städtchen, drei Einkaufsstraßen, einige nette Cafés, und zahlreiche ehrwürdigen Backsteinbauten. Den Besuch des stadtnahen Biospärenreservats Vattenrike mussten wir aufgrund des launischen Wetters leider canceln. Immer wieder gab es heftige Regenschauer. Schade, denn das Naturum und die Wanderwege sollen sehr interessant sein.
Wind&Wellenvorhersage machten uns weiterhin ein Strich durch unsere „Planung“. Kein Besuch der Insel Hanö, da anhaltender Wind die Hanöbucht aufwühlte. Ebenfalls keine gute Idee noch weiter nach Norden zu schippern, da wir in den nächsten vier Wochen noch Malmö, Kopenhagen etc. besuchen wollten. Längeres Abwettern in der Bucht war also suboptimal. Deshalb Kurs wieder gen Süden. Früher Start, ruhige Fahrt. Skillingen, unser Ziel, ist ein sehr hübsches Häfelchen mit einem netten Restaurant vor dem wir anlegten. Selten genug frühstücken wir so früh und sind so zeitig unterwegs, dass wir das ‚dagens rätt‘ das beliebte schwedische Mittagsmenue mit Salat und Kaffee zu einem kleinen Preis erwischen. In Skillingen gelang uns das. Bingo!
Unsere weitere Planung sah so aus: nochmals wetterbedingt ein paar Tage Ystad, und bei nächster Gelegeheit um die Ecke nach Malmö. Schaun wir mal.

Der Track von Glowe nach Ystad

Unser Lieblingsplatz in Ystad

Annes Lieblingsbild!!!

Ystad

Ausflug an der Küste mit bunten Badehäuschen

Und die Marine ankommen sehen

Wallandercafe

Hübsche Ecken am „Kunstweg“

Track nach Simrishamn

Fisch einkaufen

Die Enten vom Titelbild liefen in Simrishamn über die Strasse

Am Marktplatz

Der Track nach Åhus

Destillerie Absolut Wodka

Renovierte Mauern

Ausflug nach Kristianstad

Smørrebrød in Kristianstad

Abschied von der beeindruckenden Destillerie in Åhus

Track nach Skillinge

Netter kleiner Hafen

Abschied von Skillinge

Die Fahrt nach Ystad war ein bisschen „vernebelt“, aber mit Radar und AIS muss man nur noch nach Geisterseglern gucken

Kurze Durchblicke

Der Track