Wir waren eingestellt auf ein paar Tage vor Ort, Wind&Welle waren äußert
heftig und für uns ungünstig angesagt. Das kleine, alte Städtchen mit seinen
rot, schwarzen Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen, wunderschöner,
langer Strandlinie und guter Anbindung an Zug und Bus eignet sich bestens
für einen etwas längeren Aufenthalt. Auf einem kurzweiligen Kunstpfad lässt
es sich zudem noch gemütlich durchs Städtchen flanieren. Zum Radeln war
es definitiv zu stürmisch, deshalb war der Plan den Bus nach Kåsberga
einem kleinen, 19km entfernten Fischerdorf zu nehmen. Übersehen hatten
wir, dass es sich um einen Rufbus handelte, für den man sich anmelden
musste. Unser zweites Erlebnis in Sachen öffentliche Verkehrsmittel: ein
Ausflug mit dem Zug nach Malmö. Alles klappte prima, pünktliche Abfahrt,
9€ pro Fahrt,dann allerdings Oberleitungsschaden und wildes
Umsteigemanöver in einem Vorort 2km vor dem Ziel. Kurz fragten wir uns,
ob die Deutsche Bahn jetzt auch die schwedische Schiene übernommen hat.
Wir fühlten uns wie zuhause. Malmö entsprach so gar nicht unseren
Erwartungen. Nach wirklich gründlicher, 16000 Schritte langer Erwanderung
und Inaugenscheinnahme des (athmosphärelosen) Hafens der Stadt
beschlossen wir, die Stadt aus unseren Zielen zu streichen und direkten Kurs
auf Kopenhagen zu nehmen.

Wunderbarer Blick durch den Steg

Lesen auf dem Vorschiff

Hübsche Gäste

Ausflug nach Malmö – elektrisch betriebene Arbeitsplattform

Die Optimisten-Kapelle

Rathausplatz

Wenige alte Fachwerkhäuser im alten Zentrum

Immerhin eine Kaffeerösterei – können wir immer brauchen

Neue Häuser

Statue im alten Schlosshof

Und das Wahrzeichen von Malmö: der „turning Torso“

Am Wasser

Immerhin haben wir den Durchblick gebhabt